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"Werft ihn in den See“: Düsseldorf: Blogger bei Demo massiv bedroht – Aufforderung zu potenziell tödlicher Gewalt im Netz

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Düsseldorf - Verbotene Parolen trotz Gerichtsbeschluss: Strafanzeigen nach „Yalla Intifada“ und „From the river to the sea"

Düsseldorf -  Am vergangenen Samstag fanden in der Düsseldorfer Innenstadt Versammlungen mit unterschiedlicher politischer Ausrichtung statt. Die Veranstaltungen wurden von einem juristischen Konflikt um Auflagen begleitet, wobei die Polizei wegen des Rufens verbotener Parolen Strafanzeigen fertigen musste und es zudem zu Vorfällen gegenüber Pressevertretern kam. Auftakt mit pro-israelischem Gegenprotest Die Ereignisse begannen gegen 13:30 Uhr mit einem pro-israelischen Gegenprotest am Immermannshof, unweit des Hauptbahnhofs, an dem sich rund 15 Personen beteiligten.  Kurz darauf startete vor dem DGB-Haus eine erste pro-palästinensische Versammlung mit etwa 60 bis 75 Teilnehmenden, darunter auch Vertreter kleinerer Parteien wie MLPD und MERA25. Um 15 Uhr rief die Gruppe „Muqawama NRW“ zu einer weiteren pro-palästinensischen Kundgebung am Hauptbahnhof auf. Nach Beobachtungen nahmen rund 60 Personen teil. Gericht bestätigt Parolenverbote, schützt Leugnung des Existenzrechts Den ...

Pressesperre in Köln: WDR durfte filmen, Blogger wurde Zugang verwehrt

Köln. Beim Protestcamp „Rheinmetall entwaffnen“ (26.–31. August 2025) versammelten sich mehrere hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um gegen die deutsche Rüstungsindustrie, die Rolle des Konzerns Rheinmetall und die aktuelle Debatte über eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht zu protestieren. Das Camp diente als Raum für Workshops, politische Diskussionen und Aktionen zivilen Ungehorsams. Während etablierte Medien wie der WDR den Campbereich betreten und dort frei berichten durften, erhielt der freie Blogger Christopher Stenzel von der Kölner Polizei ein Betretungs- und Aufnahmeverbot, das seine journalistische Arbeit erheblich einschränkte. Die Maßnahme löste Kritik aus und wirft Fragen zur Pressefreiheit auf. Vage Anschuldigungen statt Transparenz Die Ablehnung einer von Stenzel eingereichten Fachaufsichtsbeschwerde begründete die Polizei mit „konkreten Erkenntnissen“, wonach der Blogger in der Vergangenheit „mehrfach unzulässige gezielte Portraitaufnahmen“ angefertigt h...

Eklat in Wuppertaler Lokal: Putin-Freunde tafeln unter Kriegs-Deko – Ukraine-Aktivist protestiert vor Ort

Am gestrigen Sonntag trafen sich Befürworter des russischen Machthabers Wladimir Putin und des Angriffskrieges gegen die Ukraine im Wuppertaler Lokal „Nascha Russia“ in Barmen. Die Veranstaltung, zu der für 18:00 Uhr über den Messengerdienst Telegram aufgerufen wurde , lockte circa 15 Personen an. In dem Aufruf hieß es: „EIN TREFFEN UNSERER RUSSISCH-DEUTSCH-EINHEIT WIRD FINDEN“. Foto: Christopher S. Der Autor dieses Berichts war als Pressevertreter für den Blog "Blogger im Einsatz " direkt vor Ort, um das Geschehen zu begleiten. Polizei verlangt Personalienfeststellung Die Berichterstattung begann für den Pressevertreter mit der Feststellung der Personalien durch die Polizei, einschließlich der Abfrage des Personalausweises. Die Beamten begründeten die Maßnahme damit, es sei bekannt, dass falsche oder gekaufte Presseausweise im Umlauf seien, weshalb die Echtheit geprüft werden müsse. Der Autor des Berichts wies darauf hin, dass diese allgemeine Behauptung keine genügende konk...

Störaktion in Synagoge und 26 Strafanzeigen bei Pro-Palästina-Kundgebung in Düsseldorf

Düsseldorf, 09. Oktober 2025 – In Düsseldorf kam es am Donnerstagabend zu einem größeren Polizeieinsatz auf einer Pro-Palästina-Kundgebung, die in 50 Metern zur Synagoge an der Zietenstraße stattfand. Zeitgleich lief dort eine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf mit dem deutsch-israelischen Publizisten und ehemaligen IDF-Sprecher Arye Sharuz Shalicar. Die Polizei leitete im Zusammenhang mit der Kundgebung insgesamt 26 Strafverfahren ein – unter anderem wegen des Verdachts auf Volksverhetzung sowie das Verwenden verfassungswidriger Symbole. Grund für das Einschreiten waren auf Nachfrage von Blogger im Einsatz die Inhalte auf mitgeführten Fahnen, die entsprechende Straftatbestände erfüllten. Eine Anti-Israel-Kundgebung 50 Meter von der Synagoge in Düsseldorf entfernt. Foto:/ Christopher S. Zu der Kundgebung hatten verschiedene Einzelpersonen und Gruppen aufgerufen, darunter auch die Kleinpartei Mera25, wie aus einem entsprechenden Sharepic hervorgeht. Nach Schätzungen nahmen ...

Störer skandieren „Ihr seid Kindermörder“ beim Run for Their Lives

Jeden Sonntag um 16 Uhr findet in Düsseldorf der stille „Run for Their Lives“ statt – ein Solidaritätslauf für die Geiseln, die am 7. Oktober 2023 von der islamistischen Terrorgruppe Hamas entführt wurden, und ein Gedenken an das schlimmste Massaker seit der Shoah. Ein Lauf, der ohne Parolen, aber mit klarer Botschaft zeigt: Wir vergessen nicht. Run for Their Lives Düsseldorf / Foto: Christopher S. An einem sonnigen Nachmittag versammelten sich rund 80 Menschen am Rande des Graf-Adolf-Platzes in Düsseldorf, hielten Bilder der entführten Geiseln und Israelfahnen in der Hand. Noch vor Beginn der Veranstaltung ertönten plötzlich laute Rufe wie „Kindermörder“ und „Free Palestine“ aus einem Auto direkt neben der Versammlung. Die Polizei griff sofort ein, kontrollierte die Insassen und erteilte beiden Platzverweise, denen sie nur zögerlich nachkamen. Polizeikontrolle eines PKWs nachdem zwei Insassen antisemitische Parolen riefen / Foto: Christopher S.  Nachdem der stille Demonstrationszu...

Angriffe auf Passanten in Köln – Verdacht auf rechtsextremen Hintergrund

Rechtsextremist aus Köln verbreitet ein Video eines Angriffs auf einen Passanten Ein rechtsextremer Aktivist aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis hat auf TikTok ein Video eines gewaltsamen Angriffs auf einen Passanten veröffentlicht. Darauf weist der Blog „Blogger im Einsatz“ hin, der über Fälle berichtet, die ihm zugetragen wurden. Nach Angaben des Blogs steckt hinter dem Account „Lonkh“ ein polizeibekannter Rechtsextremist aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis, der bereits in der Vergangenheit durch Drohungen gegen Antifaschisten sowie durch das öffentliche Posieren mit Waffen auffiel.  In dem TikTok-Video ist zu sehen, wie ein Mann einem Passanten von hinten auf den Kopf schlägt, sodass dieser zu Boden geht. Über die Aufnahme wurde der Satz gelegt: „Packt mich ruhig mit mehreren, aber vergesst nicht, dass wir jeden von euch einzeln packen werden.“ TikTok-Video vom Account „Lonkh“; im Bild stürzt ein Passant zu Boden. Ein zweites Video zeigt einen jungen Erwachsenen, der einen Passant...