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Der Fall geht an den Generalstaatsanwalt: Kölner Justiz lehnt Ermittlungen wegen Videomanipulation und Gewaltaufrufen ab

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Nach Facebook-Kommentaren: „Heimat Dortmund“ leakt sensible Daten von zwei Männern

DORTMUND . Nach Recherchen der Redaktion Blogger im Einsatz hat die Gruppierung „Heimat Dortmund“ auf der Plattform Telegram eine Kampagne zur Veröffentlichung persönlicher Informationen von Kritikern gestartet. Seit gestern stehen zwei konkrete Fälle im Fokus der Veröffentlichungen, bei denen Daten aus sozialen Netzwerken zusammengetragen und in einen neuen Kontext gesetzt wurden. Beobachter weisen in diesem Zusammenhang auf die fließenden Übergänge zwischen digitaler Bloßstellung und realer Gefährdung der Betroffenen hin. Das Vorgehen der Akteure, die dem Spektrum der ehemaligen Neonazi-Partei „Die Rechte“ und dem Umfeld des verstorbenen Rechtsextremisten Siegfried Borchardt zugerechnet werden, basiert auf der Auswertung sozialer Medien. Kommentarspalten, insbesondere auf Facebook, werden nach kritischen Äußerungen durchsucht, um anschließend die Identität der Verfasser über öffentlich zugängliche Quellen weiter auszuspähen. Veröffentlichung von Arbeitgebern und Aufrufe zur Adressrec...

Eskalation in Köln: Dokumentierte Polizeigewalt und Bombendrohung im Netz überschatten Proteste

Köln. Nach dem gescheiterten Aufmarsch einer AfD-nahen Gruppierung am Samstag in der Kölner Südstadt steht das Vorgehen der Sicherheitsbehörden sowie das Verhalten eines rechten Akteurs im Fokus der Nachbereitung. Vor Ort gesichertes Bildmaterial und Recherchen von Blogger im Einsatz dokumentieren folgenschwere Zwischenfälle bei der polizeilichen Räumung auf der Straße sowie verbale Entgleisungen und eine ungehinderte Gewaltandrohung in einem begleitenden Live-Stream. Am Samstagnachmittag hatten sich auf der Severinstraße und rund um den Chlodwigplatz mehrere tausend Gegendemonstranten versammelt, um die Route des AfD-nahen Bündnisses „Köln steht auf“ zu blockieren. Zu der rechten Versammlung waren statt der angemeldeten 200 Teilnehmer laut Polizeiangaben letztlich nur rund 20 bis 30 Personen erschienen. Durch friedliche Sitzblockaden wurde der Aufmarsch schlussendlich komplett verhindert. Videomaterial dokumentiert Faustschläge gegen Kopfbereich Als die Einsatzkräfte versuchten, die f...

Düsseldorf: Blogger bei Kundgebung an Absturzkante in Lebensgefahr gebracht – Demo-Ordner unter den Angreifern

Am Sonntagnachmittag ist es am Rande politischer Kundgebungen auf dem Düsseldorfer Fürstenplatz zu einem schweren Übergriff auf einen Medienvertreter gekommen. Drei Aktivisten kesselten den Redakteur von Blogger im Einsatz auf einem Podest an einer ungesicherten Kante ein und blockierten gezielt seine Sicht. Auch ein Ordner verließ die eigentliche Demofläche, um sich an der lebensgefährlichen Nötigung zu beteiligen. Es ist Sonntag gegen 13:30 Uhr in Düsseldorf-Friedrichstadt: Auf dem Fürstenplatz haben sich zwei Kundgebungen formiert. Eine pro-palästinensische sowie eine israelsolidarische Versammlung mit jeweils rund 40 Teilnehmern stehen sich gegenüber. Mittendrin: Ein Blogger des Medienportals Blogger im Einsatz, der die Proteste dokumentiert. Nach Angaben des Redakteurs wird er von Beginn an systematisch an der Berichterstattung gehindert. Aktivisten halten ihm immer wieder große Stoffe direkt vor das Kameraobjektiv, um Aufnahmen des Geschehens im öffentlichen Raum zu unterbinden. ...

Recherche zu Hass im Netz: Über 350 Mordaufrufe und Aufruf zu Giftgas-Einsatz auf AfD-Bundesseite erfasst

16.09.2026 15:56 UHR Das zivilgesellschaftliche Monitoring-Projekt @anti.afd hat das Ausmaß seiner Datenerhebung auf dem offiziellen Instagram-Kanal der Bundes-AfD („afd.bund“) drastisch erhöht. Nach der Analyse von mehr als 14.000 Kommentaren bereitet die Initiative eine umfassende Beweiskette vor. Die Dokumentation von über 350 konkreten Massenmordaufrufen soll demnächst den Druck auf den Plattformbetreiber Meta und die Landesmedienanstalten erheblich erhöhen. Bislang reagiert der Plattformbetreiber Instagram lediglich punktuell mit dem Verbergen einzelner Inhalte. Von der Redaktion Die Debatte um die Moderationspflichten politischer Akteure auf Social-Media-Plattformen erreicht eine neue Dimension. Wie aus Auswertungen hervorgeht, die dem Blog Blogger im Einsatz vorliegen, hat die Initiative @anti.afd ihre Recherchen systematisch ausgeweitet. Insgesamt wurden im Zuge der Großuntersuchung mehr als 14.000 Kommentare unter 5 zentralen Beiträgen der Bundespartei analysiert. Das Ergebnis...

Untersuchung weitet sich aus: Systematischer Verdacht auf unmoderierte Massenmordaufrufe bei AfD-Bundesseite

Nach ersten Funden drastischer Hasskommentare weitet das dokumentierende Instagram-Projekt @anti.afd die Recherchen auf dem offiziellen Instagram-Kanal der Bundes-AfD massiv aus. Durch eine fortlaufende Eigenanalyse zahlreicher weiterer Beiträge soll bewiesen werden, dass es sich um ein systematisches Moderationsversagen handelt. Für die verantworliche Partei wird es eng: Bereits 2020 erwirkte der Initiator des Projekts weitreichende Sanktionen gegen dieselbe Seite durch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb). Die Aufdeckung mutmaßlicher Strafrechtsverstöße in den Kommentarspalten der offiziellen Instagram-Seite „afd.bund“ geht in die nächste Phase. Nachdem das zivilgesellschaftliche Monitoring-Projekt von @anti.afd bereits in einer ersten Stichprobe 62 konkrete Mord- und Massenmordaufrufe unter nur drei Beiträgen dokumentiert hatte, folgt nun eine erweiterte Großuntersuchung. In Eigenregie wird die Analyse fortlaufend auf zahlreiche weitere Beiträge der Social-Media-Präsenz und ...

Umstrittener Polizeieinsatz auf dem NRW-Tag: Festbesucher kündigt Klage an

Münster. Ein polizeilicher Platzverweis am Rande des NRW-Tags in Münster am vergangenen Wochenende zieht juristische Konsequenzen nach sich. Nach einem weitreichenden Ausschluss vom zentralen Festgelände steht der Vorwurf der Behördenwillkür im Raum. Ein betroffener Besucher, der ansonsten als Redakteur für das Portal „Blogger im Einsatz“ tätig ist, den Vorfall vor Ort jedoch privat erlebte, hat eine Fortsetzungsfeststellungsklage vor dem Verwaltungsgericht sowie eine Fachaufsichtsbeschwerde angekündigt. Dreistündiger Aufenthalt verläuft ohne Zwischenfälle Der Vorfall ereignete sich am Sonntagnachmittag im Innenhof des Historischen Rathauses. Nach Angaben des Betroffenen hatte er gemeinsam mit einer Begleitperson ab 11:00 Uhr fast drei Stunden lang das Geschehen an einem Informationsstand der Partei AfD passiv beobachtet. Die Situation vor Ort sei in dieser Zeit absolut friedlich verlaufen und von den anwesenden Einsatzkräften nicht beanstandet worden. Gegen 14:00 Uhr änderte sich die ...