Untersuchung weitet sich aus: Systematischer Verdacht auf unmoderierte Massenmordaufrufe bei AfD-Bundesseite
Nach ersten Funden drastischer Hasskommentare weitet das dokumentierende Instagram-Projekt @anti.afd die Recherchen auf dem offiziellen Instagram-Kanal der Bundes-AfD massiv aus. Durch eine fortlaufende Eigenanalyse zahlreicher weiterer Beiträge soll bewiesen werden, dass es sich um ein systematisches Moderationsversagen handelt. Für die verantworliche Partei wird es eng: Bereits 2020 erwirkte der Initiator des Projekts weitreichende Sanktionen gegen dieselbe Seite durch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb). Die Aufdeckung mutmaßlicher Strafrechtsverstöße in den Kommentarspalten der offiziellen Instagram-Seite „afd.bund“ geht in die nächste Phase. Nachdem das zivilgesellschaftliche Monitoring-Projekt von @anti.afd bereits in einer ersten Stichprobe 62 konkrete Mord- und Massenmordaufrufe unter nur drei Beiträgen dokumentiert hatte, folgt nun eine erweiterte Großuntersuchung. In Eigenregie wird die Analyse fortlaufend auf zahlreiche weitere Beiträge der Social-Media-Präsenz und ...