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Mit digitalem Herz: Kölner AfD-Politiker liked Gewaltaufrufe und Hetze unter manipuliertem Presse-Video

Kommentar von Blogger im Einsatz  

Köln - Es ist ein digitaler Sündenfall, der die systematische Verrohung im Netz dokumentiert: Der Kölner AfD-Politiker Felix Helleckes nutzt ein von uns erstelltes, geschütztes Pressematerial nicht nur ungenehmigt und in manipulierter Form für politische Stimmungsmache – er befeuert in den Kommentaren aktiv schwerste Gewaltphantasien. Nach Recherchen des Medienangebots „Blogger im Einsatz“ markiert der Mandatsträger unverhohlene Aufrufe zu Waffengewalt und die Entmenschlichung von Personen gezielt mit einem „Gefällt mir“. Unser journalistisches Dokumentationsmaterial wird so zum Katalysator für blanke Hetze.

Der Kernskandal: Mandatsträger signalisiert Zustimmung für Waffengewalt

Eine detaillierte Auswertung des Kommentarbereichs unter dem Beitrag von Felix Helleckes (felix.helleckes) offenbart einen erschreckenden Umgang mit der digitalen Vorbildfunktion eines Politikers. Anstatt bei extremistischen Ausfällen mäßigend einzuwirken oder strafbare Inhalte zu löschen, setzt der AfD-Politiker gezielte Klicks zur Unterstützung.

Die durch Screenshots gesicherten Beweise wiegen schwer. Helleckes verteilte ein digitales Herz unter anderem für folgende Kommentare:

Offizieller Aufruf zu Waffengewalt: Ein Nutzer forderte unverhohlen den „Einsatz der Dienstwaffe“ gegen Demonstrationsteilnehmer. Dieser radikale Aufruf zu potenziell tödlicher Gewalt wurde vom verifizierten Account des Politikers aktiv geliked.

Systematische Entmenschlichung: Ein weiterer Kommentar, in dem Menschen pauschal als „Schrott von unseren Straßen“ bezeichnet werden, verbunden mit der Aufforderung, „innerhalb von 3 Sekunden zurückzuschlagen“, erhielt ebenfalls die direkte Zustimmung des Politikers per Like.

Zustimmung zu rechtsextremen Slogans: Auch die im Kontext einer Demonstration bedrohliche Formulierung „Lernen durch Schmerz...#remigration“ wurde von Helleckes mit einem „Gefällt mir“ versehen.

In diesem Umfeld eskalierte die Debatte bis hin zu offenen Rufen wie „Waffe ziehen, aufräumen“. Rechtlich ist dieses Verhalten von maximaler Brisanz: Wer strafrechtlich relevante Inhalte oder Aufrufe zu Straftaten durch ein aktives Like markiert, verlässt den Boden des demokratischen Diskurses. Er macht sich diese Inhalte rechtlich „zu eigen“ und haftet unter Umständen als Mitverbreiter der Hetze auf der eigenen Plattform.

 

Die Vorgeschichte: Bildfälschung als Fundament für den Hass

Um den digitalen Raum für diese exzessive Hetze überhaupt erst zu schaffen, wurde unser Originalmaterial gezielt entstellt. Am 22. Mai 2026 dokumentierte „Blogger im Einsatz“ eine Demonstration im Kölner Stadtteil Ehrenfeld. Das am Folgetag unzensiert auf unserem Blog sowie auf X veröffentlichte Video zeigt ein Handgemenge, bei dem ein Teilnehmer den Arm einer Polizeibeamtin wegschlägt.

Felix Helleckes lud dieses Video illegal herunter und verfälschte es mittels eines massiven digitalen Heranzoomens. Der Kontext der Gesamtszene wurde bewusst ausgeblendet, um eine Einzelperson maximal bedrohlich zu isolieren. Dazu verbreitete Helleckes im Begleittext die nachweisliche Lüge, das Video zeige einen Demonstranten, der einer Polizistin „ins Gesicht schlägt“.

Besonders auffällig: Am äußersten Rand des Videorahmens wurde die Quelle unseres Blogs ganz klein angefügt. Dieser Alibi-Quellennachweis entlarvt die Absicht des Politikers jedoch erst recht: Er beweist, dass Helleckes der journalistische Ursprung des Materials vollkommen bewusst war. Er kann sich nicht herausreden, das Video zufällig im Netz gefunden zu haben. Trotz dieses Wissens wurde die Chronistenpflicht missbraucht, um Fake News zu konstruieren.


Angriffe auf Justiz und das Bürgerzentrum Ehrenfeld

Die Kampagne des AfD-Politikers ging in den eigenen Kommentaren noch weiter. Helleckes diffamierte die Justizbehörden mit der Behauptung, die Kölner Staatsanwaltschaft sei „mutmaßlich links unterwandert“. Zudem markierte er in einem höhnischen Kommentar direkt das lokale Bürgerzentrum Ehrenfeld (@buergerzentrumehrenfeld), um den Hass seiner radikalisierten Follower gezielt auf eine gemeinnützige, soziokulturelle Einrichtung im Kölner Stadtteil zu lenken.

Für den Betreiber von „Blogger im Einsatz“, ist die Grenze des Erträglichen überschritten: „Es ist absolut ekelhaft, wie eine unabhängige journalistische Dokumentation von der AfD instrumentalisiert, verfälscht und missbraucht wird, um ein digitales Forum für Gewaltaufrufe und die Entmenschlichung von Personen zu bieten. Wir verwahren uns entschieden gegen diese Form der Vereinnahmung.“

Das unmanipulierte Originalmaterial bleibt als unumstößlicher Gegenbeweis für die Öffentlichkeit transparent auf unseren Kanälen einsehbar.


Quelle: 

https://www.instagram.com/reel/DZQAuMCo21E/?igsh=MXZpbG1veWNobzJxYQ==

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