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Es werden Posts vom Januar, 2026 angezeigt.

Israel- und Palästina-Kundgebungen in Köln weitgehend friedlich verlaufen

Am Freitagabend sind in der Kölner Innenstadt Anhänger pro-israelischer und pro-palästinensischer Gruppierungen zu Kundgebungen zusammengekommen. Trotz der räumlichen Nähe am Hans-Böckler-Platz blieb die Lage laut Polizeiangaben weitgehend ruhig. Redaktion Blogger im Einsatz   Die Versammlungen am Freitag begannen gegen 17:30 Uhr mit einer pro-israelischen Kundgebung. Nach Angaben von "Blogger im Einsatz" versammelten sich auf der gegenüberliegenden Seite des Hans-Böckler-Platz rund zehn Personen. Unmittelbar im Anschluss folgte direkt auf dem Platz eine pro-palästinensische Demonstration, an der in der Spitze etwa 70 Menschen teilnahmen. Die Polizei war mit einem entsprechenden Aufgebot vor Ort, um eine direkte Konfrontation der beiden Lager zu verhindern. Trotz der emotional aufgeladenen Thematik zogen die Beamten eine weitestgehend positive Bilanz: Zwar wurden zwei Beleidigungs-Strafanzeigen gefertigt, zu nennenswerten Ausschreitungen oder größeren Zwischenfällen kam es je...

Köln: Verfassungsschutzrelevante Kampagne wirbt mit Gaza-Petition um Unterschriften

Hinter der Initiative ‚Nie wieder Staatsräson‘ steht der Aktivist Suhaib Hoffmann. Beobachter warnen vor der Instrumentalisierung humanitärer Themen durch den legalistischen Islamismus.  Während am Samstag den 17.01.2026 tausende Menschen auf dem Kölner Heumarkt und Neumarkt ihre Solidarität mit den Protesten im Iran bekundeten, zeigte sich in der nahegelegenen Schildergasse ein anderes Bild: Vor einer Fast-Food-Filiale warben Aktivisten um Unterschriften für eine Petition zur Unterstützung der Bevölkerung im Gazastreifen. Was auf den ersten Blick wie eine humanitäre Initiative wirkte, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als Teil einer weitreichenden politischen Kampagne. Hinter dem Stand steht nach Recherchen die Initiative „Nie wieder Staatsräson“ des Aktivisten Suhaib Hoffmann. Hoffmann wird von Verfassungsschutzbehörden dem legalistischen Islamismus zugeordnet. Beobachter sehen in der Aktion den Versuch, emotionale außenpolitische Themen zu nutzen, um verfassungsfeindliche...

Nach Hitlergruß-Urteil: Staatsschutz-Ermittlungen wegen des Verdachts der Zeugenbeeinflussung

Vor dem Landgericht Essen läuft seit Ende Oktober die Berufungsverhandlung gegen einen 47-jährigen Mann aus Hattingen. Ihm wird vorgeworfen, im April 2024 während einer Versammlung in Hattingen-Welper den Hitlergruß gezeigt zu haben – ein Vorwurf, der bereits in der ersten Instanz verhandelt und mit Videobeweis dokumentiert wurde. Bisher standen in der Berufung die Aussagen eines Hauptbelastungszeugen und eines Entlastungszeugen im Mittelpunkt. Parallel dazu prüft der Staatsschutz Hinweise auf das Verhalten des Angeklagten nach der Versammlung: Er soll den Hauptbelastungszeugen wiederholt kontaktiert und unter Druck gesetzt haben. Öffentliche Äußerungen und Vorwurf der Prozessmanipulation In einem öffentlichen Video auf YouTube, verbreitet über den Kanal „Der jüngste Bericht“, das augenscheinlich von dem Angeklagten selbst während einer Versammlung aufgenommen wurde, wird der Hauptbelastungszeuge namentlich genannt und mit Vorwürfen konfrontiert. Der Angeklagte behauptet darin, der Ze...

Generation Deutschland: Zwischen bürgerlicher Fassade und völkischer Radikalität – Eine Spurensuche bei Alexander B.

Es ist noch nicht lange her, dass sich die AfD im hessischen Gießen versammelte, um ein neues Kapitel ihrer Nachwuchsarbeit aufzuschlagen. Begleitet von massiven Protesten aus der Zivilgesellschaft wurde dort die „Generation Deutschland“ ins Leben gerufen. Die Organisation soll das Erbe der „Jungen Alternative“ (JA) antreten – jener Jugendorganisation, die vom Bundesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wurde und die Mutterpartei zunehmend in Bedrängnis brachte. Die Neugründung in Gießen galt Beobachtern und Experten vor allem als strategisches Manöver. Durch die Auflösung der JA (Junge Alternative) und die engere Anbindung der neuen „Generation Deutschland“ an die Mutterpartei wollte die AfD-Führung weiteren Schaden vom Gesamtgefüge abwenden und radikale Auswüchse schneller unterbinden. Eine Mitgliedschaft in der Jugendorganisation ist daher heute zwingend an eine Mitgliedschaft in der AfD geknüpft. Doch die Hoffnung auf eine inhaltliche Mäßigung scheint trügerisch. ...