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Es werden Posts vom November, 2025 angezeigt.

"Werft ihn in den See“: Düsseldorf: Blogger bei Demo massiv bedroht – Aufforderung zu potenziell tödlicher Gewalt im Netz

Düsseldorf- Ein Blogger mit journalistisch-redaktionellen Inhalten und Betreiber des Blogs Blogger im Einsatz, ist am vergangenen Samstag während seiner Berichterstattung über Demonstrationen in Düsseldorf gezielt bedroht worden. Ein auf Instagram veröffentlichtes Video enthält nicht nur Beleidigungen, sondern eine offene Aufforderung zu Einschüchterung und körperlicher Gewalt, deren Umsetzung potenziell lebensgefährlich wäre. Die Passanten wurden von der Redaktion nachträglich verpixelt Die gezielte Bedrohung gegen den Blogger Der Instagram-Account „koeln.seeberger“ bezeichnet den Blogger und Pressevertreter fälschlicherweise als „zionistischen Journalisten“ und beleidigt diesen als Schweinchen. Der Sprecher richtet sich auf Türkisch an seine Zuschauer. Die deutsche Übersetzung lautet: Weist diesem Mann seine Grenzen. Ganz egal, wie ihr ihm Angst macht – ob ihr ihn in den See werft oder ihn in die Enge treibt. Bitte. Macht ihm Angst, damit er uns nicht mehr verfolgt, Freunde. Bitte....

Düsseldorf - Verbotene Parolen trotz Gerichtsbeschluss: Strafanzeigen nach „Yalla Intifada“ und „From the river to the sea"

Düsseldorf -  Am vergangenen Samstag fanden in der Düsseldorfer Innenstadt Versammlungen mit unterschiedlicher politischer Ausrichtung statt. Die Veranstaltungen wurden von einem juristischen Konflikt um Auflagen begleitet, wobei die Polizei wegen des Rufens verbotener Parolen Strafanzeigen fertigen musste und es zudem zu Vorfällen gegenüber Pressevertretern kam. Auftakt mit pro-israelischem Gegenprotest Die Ereignisse begannen gegen 13:30 Uhr mit einem pro-israelischen Gegenprotest am Immermannshof, unweit des Hauptbahnhofs, an dem sich rund 15 Personen beteiligten.  Kurz darauf startete vor dem DGB-Haus eine erste pro-palästinensische Versammlung mit etwa 60 bis 75 Teilnehmenden, darunter auch Vertreter kleinerer Parteien wie MLPD und MERA25. Um 15 Uhr rief die Gruppe „Muqawama NRW“ zu einer weiteren pro-palästinensischen Kundgebung am Hauptbahnhof auf. Nach Beobachtungen nahmen rund 60 Personen teil. Gericht bestätigt Parolenverbote, schützt Leugnung des Existenzrechts Den ...

Pressesperre in Köln: WDR durfte filmen, Blogger wurde Zugang verwehrt

Köln. Beim Protestcamp „Rheinmetall entwaffnen“ (26.–31. August 2025) versammelten sich mehrere hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um gegen die deutsche Rüstungsindustrie, die Rolle des Konzerns Rheinmetall und die aktuelle Debatte über eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht zu protestieren. Das Camp diente als Raum für Workshops, politische Diskussionen und Aktionen zivilen Ungehorsams. Während etablierte Medien wie der WDR den Campbereich betreten und dort frei berichten durften, erhielt der freie Blogger Christopher Stenzel von der Kölner Polizei ein Betretungs- und Aufnahmeverbot, das seine journalistische Arbeit erheblich einschränkte. Die Maßnahme löste Kritik aus und wirft Fragen zur Pressefreiheit auf. Vage Anschuldigungen statt Transparenz Die Ablehnung einer von Stenzel eingereichten Fachaufsichtsbeschwerde begründete die Polizei mit „konkreten Erkenntnissen“, wonach der Blogger in der Vergangenheit „mehrfach unzulässige gezielte Portraitaufnahmen“ angefertigt h...

Eklat in Wuppertaler Lokal: Putin-Freunde tafeln unter Kriegs-Deko – Ukraine-Aktivist protestiert vor Ort

Am gestrigen Sonntag trafen sich Befürworter des russischen Machthabers Wladimir Putin und des Angriffskrieges gegen die Ukraine im Wuppertaler Lokal „Nascha Russia“ in Barmen. Die Veranstaltung, zu der für 18:00 Uhr über den Messengerdienst Telegram aufgerufen wurde , lockte circa 15 Personen an. In dem Aufruf hieß es: „EIN TREFFEN UNSERER RUSSISCH-DEUTSCH-EINHEIT WIRD FINDEN“. Foto: Christopher S. Der Autor dieses Berichts war als Pressevertreter für den Blog "Blogger im Einsatz " direkt vor Ort, um das Geschehen zu begleiten. Polizei verlangt Personalienfeststellung Die Berichterstattung begann für den Pressevertreter mit der Feststellung der Personalien durch die Polizei, einschließlich der Abfrage des Personalausweises. Die Beamten begründeten die Maßnahme damit, es sei bekannt, dass falsche oder gekaufte Presseausweise im Umlauf seien, weshalb die Echtheit geprüft werden müsse. Der Autor des Berichts wies darauf hin, dass diese allgemeine Behauptung keine genügende konk...