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Es werden Posts vom Mai, 2025 angezeigt.

"Wuppertal bis Gaza-Yalla Intifada: Wie ein antisemitischer Mob eine Mahnwache für Israel verhöhnte"

Bericht und Kommentar - Blogger Christopher S.  Ein Schlag ins Gesicht der Solidarität  Am Wuppertaler Hbf kam es am Freitag zu einem zutiefst verstörenden Vorfall. Eine stille, israelsolidarische Mahnwache wurde vergangenen Freitag nicht einfach nur gestört - sie wurde von einem lautstark agierenden Mob, bestehend aus Passanten und sogenannten Pro-Palästina-Aktivisten regelrecht verbal attackiert. Mit aggressiven Parolen, die zum Teil weit ins strafbare reichen, hetzte man gegen die Mahnwache und griff die Teilnehmer der friedvollen Mahnwache verbal an.  Was als friedliches und würdevolles Gedenken an die Opfer des größten Massakers an Juden seit dem Holocaust gedacht war, geriet unter den Angriffen von Hassparolen, Hetze und offener Drohung zur Bewährungsprobe für die demokratische Kultur dieses Landes. Gedenken an die immernoch 58 verschleppten Geiseln des 7. Oktober  "Yalla Intifada" - Aufruf zum Terror von der Polizei akzeptiert?  Die verbalen Angriffe blie...

Versammlung mit rechtsextremem Hintergrund in Herford: Übergriff auf Pressevertreter

Am vergangenen Samstag versammelten sich rund 110 Teilnehmende einer von der Polizei als rechtsextrem eingestuften Demonstration in Herford (NRW). Parallel dazu fanden im Innenstadtbereich insgesamt sechs angemeldete Gegendemonstrationen statt. Anmelder der Demonstration war laut Polizeiangaben Daniel Kokott, der in Sicherheitskreisen dem rechtsextremen Spektrum in Ostwestfalen zugerechnet wird. Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen mutmaßlicher Gewalttaten gegen politische Gegner sowie Personen des öffentlichen Lebens. Gruppierungen mit bundesweiter Anreise Unter den Teilnehmenden befanden sich mehrere Gruppierungen, die laut verschiedenen Beobachtungen der rechtsextremen Szene in Nordrhein-Westfalen zugeordnet werden. Die größte Gruppe vor Ort war der sogenannte „Deutsche Störtrupp“ (DST). Nach Eigenangaben richtet sich deren Auftreten häufig gegen politische Versammlungen des linken Spektrums sowie Veranstaltungen wie den Christopher Street Day. Neben dem DST waren auch kleinere...

Pro-russische Versammlung in Köln

Am vergangenen Sonntag fand an der Deutzer Werft in Köln eine pro-russische und Putin-treue Versammlung statt, an der mehrere Dutzend Teilnehmer teilnahmen, die anschließend unter dem Motto "Nie wieder Krieg" und mit Forderungen nach einem Ende der Kritik an dem Angriffskrieg gegen die Ukraine, einen Demonstrationszug durch die Kölner Innenstadt durchführten. Die Veranstaltung, der bereits ab Leverkusen ein Autokorso vorausfuhr, wurde von Rechtsanwalt und Politiker Markus Beisicht, dem Vorsitzenden der rechtsextremen Kleinstpartei „Aufbruch Leverkusen“, initiiert und geleitet. Die Partei wurde 2023 im Verfassungsschutzbericht als rechtsextreme Gruppierung mit überregionaler Bedeutung geführt, 2025 jedoch als überregional bedeutungslos eingestuft. Blogger Christopher S.  Ab 12:00 Uhr versammelten sich bereits einzelne Versammlungsteilnehmer auf der Deutzer Werft und schwenkten Sowjet- und Russlandfahnen. Ab 13:16 Uhr traf die Spitze des in Leverkusen gestarteten Autokorsos a...

Teilnehmender mit Symbol des Ku Klux Klan auf rechtsextremer Versammlung in Gelsenkirchen gesichtet

Gelsenkirchen – Parallel zu zahlreichen antifaschistischen Demonstrationen anlässlich des 1. Mai fand auch eine Versammlung der vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuften Partei "Die Heimat" (vormals NPD) statt. Die Partei organisierte eine Laufdemonstration durch Gelsenkirchen. Auf dem Bahnhofsvorplatz des Gelsenkirchener Hauptbahnhofs versammelten sich ab 12 Uhr rund 200 Teilnehmer aus dem rechtsextremen Spektrum. Etwa 400 bis 500 Personen aus dem Spektrum antifaschistischer Organisationen, Parteien und Einzelpersonen protestierten in einem Abstand von etwa 100 Metern. Die Versammlung begann um 13:05 Uhr mit ca. 200 teils bekannten, polizeilich registrierten Teilnehmern aus der rechtsextremen Szene, insbesondere aus Dortmund und Umgebung. Blogger Christopher S.   Blogger Christopher S.  Teilnehmer aus rechtsextremen Szenen Unter den Teilnehmenden befand sich auch Stefan Wijkamp, eine Person aus den Niederlanden, die sich in optischer Anlehnung an Adolf Hi...