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Es werden Posts vom August, 2025 angezeigt.

Köln: AfD-Wahlkampfveranstaltung am Wiener Platz – Gegenprotest dominiert

AfD-Wahlkampfveranstaltung in Köln-Mülheim – Gegenprotest deutlich größer Am Samstag, dem 30. August 2025, veranstaltete die AfD eine Wahlkampfkundgebung auf dem Wiener Platz in Köln-Mülheim. Zu den Rednern zählten unter anderem der Bundestagsabgeordnete Stephan Brandner sowie der politische Aktivist Serge Menga. Nach Schätzungen von Reporter:innen vor Ort nahmen rund 60 Personen an der Kundgebung teil. Der Gegenprotest war deutlich größer: Rund 1.000 Menschen versammelten sich, um gegen die Veranstaltung zu demonstrieren. Insgesamt waren vier Gegenkundgebungen angemeldet, darunter Initiativen wie „Köln gegen Rechts“ und „Mülheim gegen Rechts“ sowie die Jugendorganisationen der SPD, der Linken und der Grünen. Auch Vertreter:innen von „Die Partei“ und Bündnis 90/Die Grünen beteiligten sich. Die AfD Köln traf sich zu einer Wahlkampfveranstaltung zusammen. Ein Gegenprotest formierte sich mit rund 1000 Teilnehmern Bereits ab 16:00 Uhr trafen die ersten Gäste der AfD-Kundgebung ein, darunte...

Widerstand gegen Querdenker: Antifaschisten auf der Straße in Hattingen

Am vergangenen Montagabend fanden in der Hattinger Innenstadt zwei Versammlungen statt. Wie bereits seit mehreren Jahren zog eine Gruppe von rund 25 Personen unter dem Motto „Hattingen für Frieden“ durch die Stadt. Anmelder ist ein Kandidat der AfD Hattingen. Parallel dazu formierte sich nach längerer Zeit ein Gegenprotest, an dem ebenfalls etwa 25 Menschen teilnahmen. Dieser war von einer Person aus der Linkspartei Hattingen/Sprockhövel angemeldet und von der Partei selbst beworbenen worden. Auch Vertreter anderer Parteien, darunter von Bündnis 90/Die Grünen, beteiligten sich an der Versammlung. Versammlungsteilnehmer des Gegenprotests am vergangenen Montag in Hattingen  Die Gruppe „Hattingen für Frieden“, die auch in sozialen Medien aktiv ist, organisiert seit etwa drei bis vier Jahren regelmäßig sogenannte „Montagsspaziergänge“ in Hattingen. Zu Hochzeiten der Corona-Pandemie nahmen zeitweise mehrere hundert Personen teil; inzwischen ist die Zahl auf einen festen Kern von rund 25...

Kommentar: Pressefreiheit ist nicht verhandelbar – Bonn zeigt, wie sie unter Druck gerät

Der Vorfall bei der Pro-Palästina-Demonstration in Bonn ist mehr als nur eine Anekdote über eine Polizeikontrolle. Er ist ein Warnsignal. Ein Blogger, der journalistisch arbeitete, wurde von Polizeibeamten ohne erkennbare Rechtsgrundlage in seiner Tätigkeit behindert. Erst ein Passant machte durch sein Eingreifen sichtbar, dass hier etwas nicht stimmt. Dass in einem demokratischen Rechtsstaat Bürger eingreifen müssen, um die Pressefreiheit zu schützen, ist ein Alarmsignal.  Polizei Bonn hindert Blogger an Dokumentation - Redakteur von Blogger im Einsatz  Rechtlicher Rahmen  Die Pressefreiheit ist in Artikel 5 Absatz 1 Grundgesetz (GG) unmissverständlich garantiert: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ Das Bu...

Mutiger Passant schützt Blogger – Polizei reagiert mit Festnahme

Pro-Palästina-Demonstration und stille Mahnwache in Bonn Am vergangenen Donnerstag versammelten sich etwa 100 Aktivisten der pro-palästinensischen Bonner Szene auf dem Münsterplatz zu einer Kundgebung. Im Anschluss folgte ein Demonstrationszug durch die Innenstadt, der über den Martinsplatz, Kaiserplatz, die Maximilianstraße, Thomas-Mann-Straße, Budapester Straße, den Friedensplatz, die Friedrichstraße, Wenzelgasse und den Marktplatz zurück zum Münsterplatz führte. Dort hielten die Veranstalter weitere Reden. Die Versammlung endete gegen 20 Uhr. Parallel dazu fand auf dem Marktplatz vor dem alten Rathaus eine stille israelsolidarische Mahnwache mit rund acht Teilnehmern statt. Dabei wurde unter anderem an die noch immer etwa 49 von der Hamas am 7. Oktober 2023 verschleppten israelischen Geiseln erinnert und deren sofortige Freilassung gefordert. Beide Versammlungen waren räumlich voneinander getrennt. Der Redakteur und Blogger von „Blogger im Einsatz“ war vor Ort und dokumentierte beid...